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Himbeere

(Rubus idaeus)

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1 — 2,5 m lang indigen LC
Rubus idaeus
Synonym: Rubus fragrans. Nanophanerophyt, coll-sa. Die Laubblätter sind 3 — 7-zählig unpaarig gefiedert, selten 5-zählig gefingert. Die zarten Stacheln sind pfriemlich bis kegelförmig. Die Blüten sind weiß, die roten Früchte wohlschmeckend. Sie lösen sich vom Fruchtboden kappenartig (Lit). Die sehr häufige Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW. Aufnahme: 15.07.2014 am Weg zur Ruine Stauf

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1885

"1446. R. Idaeus L. (Gemeine H. — Hindl-, Himpel-, Kindelbeer.)
Laufstengel 4 — 6' lang, aufrecht oder oben übergebogen, stielrund, so wie die 3 — 5' hohen Blüthenstengel und die etwas kantigen Aeste bläulich bereift, sammt Blatt- und Blüthenstielen kahl oder behaart, feinstachelig oder wehrlos. Blätter 3schnittig, die der Laufstengel theilweise 2paarig-fiederschnittig. Abschnitte elliptisch, eiförmig oder rautenförmig, der endständige, manchmal herzförmig, ungleich-doppeltgesägt, oder die seitlichen lappigeingeschnitten, spitz oder zugespitzt, zweifärbig, oberseits sattgrün und ziemlich kahl, unterseits grau- oder weissfilzig. Blüthen in überhängenden, lockeren, oft armblüthigen Doldentrauben. Kelchzipfel zurückgeschlagen. Kronblätter bei 3''' lang, 1''' breit, länglichkeilig, aufrecht, weiss, sehr hinfällig. Fruchtboden kegelförmig. Früchte aus vielen mittelgrossen Steinfrüchtchen zusammengesetzt, hellroth, fein, sammetigbehaart, von eigentümlichem , sehr angenehmem Geruche und Geschmacke. Die Früchte ein bekanntes Obst. Der aus denselben bereitete Syrup, Essig und das durch Destillation gewonnene Wasser sind officinell und dienen zur Bereitung kühlender Getränke.
Juni — Aug.


Auf Blössen, in Holzschlägen und an Rändern der Bergwälder über Gneiss, Granit, Quarzfels, Glimmerschiefer, Sandstein und Kalk mit lehmiger Bestreuung. In den Mühlkreisen bis auf die höchsten Bergrücken und Hochebenen über 3000' aufsteigend, oft weite Strecken überziehend. Auf Alluvien, im Wellsande der Donauauen u. s. w. Am seltensten über reinen Kalk. In allen Kreisen gemein, fast bis in die Krummbolzregion der Kalkalpen aufsteigend, z. B. auf dem Warschenegggebirge (Schiedermayr).
"

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 205), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
Zum Ortsverzeichnis einiger der bei Duftschmid angegebenen Standorte

 

 Letzte Bearbeitung 02.09.2026

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